Feste Graudenz 1807 unter Gouverneur de Courbiere.
Geschichte der Blockade und Belagerung von 1907 auf CD

FISCHER, P. (1907): „Feste Graudenz 1807 unter Gouverneur de Courbiere. Geschichte der Blockade und Belagerung mit Vorgeschichte von 1806. Hundert Jahre nach der Verteidigung gegen Franzosen, Rheinbündler und Polen auf Grund amtlicher und privater Quellen“. 64 S., zahlreiche Abb., Skizzen etc. Arnold Kriedte-Verl., Graudenz.

Inhaltsverzeichnis:

Geschichte der Feste Graudenz (S. 5-57)
Das Denkmal 1807 auf dem Festungsberge bei Graudenz (S. 58-64)

INTERESSANT: Die Stadt Graudenz gehörte zur Provinz Westpreußen und war Kreisstadt im Regierungsbezirk Marienwerder. Die Festung wurde unter Friedrich II. ab 1774 errichtet,
Belagert wurde die Festung nur einmal, während der Napoleonischen Kriege. Von Januar bis Dezember 1807 verteidigte sich die Garnison unter General Wilhelm de Courbière erfolgreich gegen die französischen Truppen, während die meisten anderen preußischen Festungen kapitulierten. Die Belagerung wurde zwar formell bereits am 9. Juli 1807 mit Unterzeichnung des Tilsiter Friedens beendet, dauerte jedoch noch bis Dezember desselben Jahres an. Nach seinem Tod 1811 wurde Courbiére auf dem Festungsgelände bestattet.

Die insbesondere für Militärhistoriker hochinteressante Werk beschreibt die Geschichte der Feste Graudenz aus dem Blickwinkel von 1907. Der Autor Paul Fischer war Chefredakteur der Zeitung „Der Gesellige“, der damals verbreitesten Zeitung von Westpreußen.

Bedeutend für den Familienforscher ist eine fast 5-seitige Gefallenenliste der Offiziere und der einfachen Soldaten. Damals waren bei der Belagerung von 1807 fast 700 Mann gefallen oder an Krankheiten gestorben.

WICHTIG: Ein par wenige Textpassagen fehlten im Original. Die Stellen sind in diesem digitalen Reprint grau markiert.

Gesamtumfang des Buches: 64 Seiten


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